Samstag, 27. Februar 2016

Mein Weg zum Minimalismus

Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich die meisten Sachen, die ich besitze, eigentlich gar nicht benötige. Manchmal erdrücken sie mich regelrecht.
Doch sobald ich alles ausmisten will, kann ich mich von nichts trennen. Ich vermute, das liegt daran, dass ich immer wieder mal ausmiste und mittlerweile einfach nichts mehr übrig geblieben ist.
Ich bin schon vor einiger Zeit über das Thema Minimalismus gestolpert und finde die Idee eigentlich ziemlich gut. Für alle, die nicht wissen, was das ist: Es geht einfach darum, nur sehr wenige Sachen zu besitzen, also nicht mehr als man braucht, und auch nur bewusst neue Dinge zu kaufen. Dabei kann man sich natürlich auch ein Ziel setzen, z.B. alles loszuwerden bis auf 100 Dinge.
Der normale Weg wäre, einfach alles auszumisten. Aber das ist immer leichter gesagt als getan, also habe ich mir einen etwas anderen Weg überlegt: Da ich z.B. ziemlich viele alte Stifte besitze, die ich eigentlich noch benutzen könnte, die allerdings nur in der Ecke rumliegen, möchte ich zuerst diese benutzen, wenn meine aktuellen leer gehen, bevor ich neue kaufe. Zum einen miste ich dabei aus, allerdings tue ich das, ohne die Stifte, die ich noch benutzen kann, wegzuwerfen, d.h., ich verschwende nichts.
So möchte ich nicht nur bei Stiften, sondern auch bei anderen Dingen wie Kosmetik und vielleicht auch Kleidung verfahren. Mal schauen, wie das klappt, ich werde euch auf dem Laufenden halten.

Dienstag, 16. Februar 2016

Anti-Kapitalismus

Ich mag unsere Konsumgesellschaft nicht. (Mein Relilehrer wäre jetzt stolz auf mich... xD )
Klar, immer alles haben zu wollen und zu können ist toll. Aber je länger ich darüber nachdenke, desto weniger gefällt mir diese Art zu leben.
Warum fällt es den Menschen so schwer, sich mit dem zufrieden zu geben, was sie haben? Warum wollen sie immer mehr?
Ich denke, dass die Werbung ihren Teil dazu beiträgt. Die neuesten Produkte werden als die Innovation angepriesen, die man unbedingt haben muss und ohne die man nicht leben kann.
Und der Einfluss, den man durch einen solchen Kauf ausübt, ist enorm. Es ist nicht nur der eigene Geldbeutel, der darunter leidet, sondern vor allem das eigene Gewissen: oft wird in Entwicklungsländern hergestellt, wo die Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen für einen Hungerlohn arbeiten. Auch die Umwelt leidet, weil auf Richtlinien keinen Wert gelegt wird, damit die Produktion billiger und der Gewinn höher werden.
Ich möchte das nicht mehr länger mitmachen. Ab jetzt möchte ich nur noch bewusst konsumieren, in der Hoffnung, etwas verändern zu können. Darum und um ähnliche Dinge soll es auf diesem Blog gehen.